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(10.) SV Staffort – (7.) FC Fackel (1:2) 1:5

„Die Fackel glüht noch!“

Neuer Spieltag, neues Glück. Zum zehnten Mal in dieser Saison geht der FC Fackel auf Punktejagd, diesmal beim unmittelbaren Tabellennachbarn SV Staffort. In dieser Verfassung eher ein nicht so gern gesehener Gegner, da man sich gegen die Gastgeber in der Vergangenheit immer schwertat, gerade Auswärts auf dem stets tiefen Geläuf.

So auch dieses Mal. Das sollte aber nicht zur Ausrede werden, da der Gegner schließlich auch bei diesen Gegebenheiten auf dem Platz steht. Getrieben vom Wiedergutmachungs-Gedanken, nach zwei Niederlagen in Folge, trat die Heusch-Truppe erneut in einer anderen Aufstellung an, auch das zum zehnten Mal. Doch dieses Mal war etwas anders. Die Körpersprache des FCF war die einer Mannschaft, die hier nicht mit leeren Händen wieder Heimfahren wird. Mitunter angetrieben durch den Kanter-Sieg der zweiten Mannschaft zuvor (2:5) lauerte sich die Gäste durch einzelne Nadelstiche zu hochkarätigen Torchancen. Und wieder schien es so als ob das Abschluss- Gespenst den FCF fest im Schwitzkasten hat, allerdings nur für kurze Zeit. Denn bereits in der 27. Minute klingelte es im gegnerischen Kasten. Die zweite sehr gute Torchance konnte der wiedergenesene  K. Hamann zur 0:1 Führung einschieben nach einer präzisen Flanke vom sehr agilen J. Lüder. Ein ganz neues Gefühl für den Gast in Führung zu liegen. Doch dieses Gefühl währte nicht lange. Bereits 5 Minuten später stellte der Spielertrainer S. Lorenz die Ausgangssituation wieder her. Dieser bat in der 32. Minute zu einem Tänzchen im Strafraum, schickte dabei die komplette Abwehr an den Biertresen und schob widerstandslos am Verdutzten Goalie-Oldie V. Weigel ins lange Eck ein (1:1). Auf eine Punkteteilung hatte M. Muth aber keinen Bock. Über eine schöne Ballstafette auf der linken Seite legte S. Gezgin von der Grundlinie den Ball mustergültig in den Rückraum, wo M. Muth nicht lange fackelte und den Ball zur erneuten Führung, gegen die Laufrichtung des SV-Keepers, in die Maschen setzte (1:2, 40‘). Halbzeit!

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, mit Druck vom FCF. Ein ums andere Mal erspielte man sich weitere vielversprechende Chancen, um sich mal abzusetzen und etwas Ruhe ins Spiel zu bekommen und dieses Mal sollte es sich lohnen. Im Laufe des Spiels stabilisierte sich die anfangs wackelige Abwehrreihe um Kapitän P. Gruseck und lies so den ein oder anderen Angriff verpuffen, was die Heimmannschaft frustrierend in zahlreichen Foul-Spielen spüren ließ. In der 61. Minute war es dann soweit. Abermals war es der 21-jährige M. Muth, der seine überragende Leistung mit einem weiteren Treffer krönte, ehe er von Krämpfen geplagt, vom Platz getragen werden musste. Ein abgefangener Ball landete bei M. Muth am Fuß. Bei einem 30 Meter Sololauf ließ er im 1 gegen 1 dem Gastgeber-Keeper keine Chance und hämmerte das Leder von der rechten Seite ins linke untere Eck zum 1:3. Damit war der Widerstand der Heimelf gebrochen und der FCF hatte Gefallen daran gefunden noch weitere Treffer nachzulegen. Bereits 8 Minuten später zappelte das Leder erneut im Netz der Gastgeber. Ein abgeprallter Ball von der rechten Seite flog im hohen Bogen in Richtung langer Pfosten, wo der Grippe-Geschwächte V. Tarasenke diesen zum 1:4 einnickte. Nun gab es Chancen im Minuten-Takt. Allein der Müdigkeit und der daraus resultierenden fehlenden Konzentration der Gäste war es zu verdanken, dass die Niederlage für den SV Staffort nicht in einem Debakel endete. Der an diesem Spieltag oftmals glücklose V. Tarasenko war es dann schließlich der in der zweiten Minute der Nachspielzeit (90‘+2) den fünften und damit letzten Sargnagel zum verdienten 1:5 Endstand reinrammte und sich damit mit seinem zweiten Treffer belohnte. Nach dem Tor hatte der Schiedsrichter wohl Mitleid mit beiden Mannschaften und pfiff die Partie noch während des Jubels ab.

Das war wieder der FC Fackel, wie man ihn aus der letzten Saison kannte. Eine geschlossene Mannschaft mit Charakter und dem bedingungslosen Willen die Punkte nicht kampflos abzugeben. Man kann nur hoffen, dass dieses Spiel der Dosenöffner für die nächsten Partien war. Denn bereits am nächsten Spieltag gastiert der Tabellenführer DJK Ost (punktgleich mit ASV Wolfartsweier) am Lohwiesenweg, die wahrscheinlich größte Überraschung der bisherigen Saison. Hier hatte man immer Schwierigkeiten mit den kämpfenden Katholiken. Wenn aber der FCF eine ähnliche Einstellung und Leidenschaft an den Tag legt wie zuletzt, dann kann man sich durchaus zurecht Hoffnung auf ein gutes Spiel und vor allem Punkte machen.

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